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DIY experiment: Using videos for promotion – the devil is in the detail

TVE-Cam

(Deutsche Version weiter unten) Since the DIY release of our VS. LIFE vinyl edition we daily made new experiences. It’s always easy to complain about labels or promo agencies, that don’t do enough for your band. But if you try to do it all by yourself, you realize that it can become quite a big challenge to do everything right, to let your project become successful. 

The Very End - Silencing - Official lyric video

Lyric video for the song ‘Silencing’.

After some of the first boundaries had been broken down, we initiated the first active promotional activities for the VS. LIFE vinyl edition. After the release related website news, press release and social media posts, we wanted to go a step further by using videos.

Months before we already had prepared some video footage for that. Parts of it are already online. The first clip was our teaser to be used for prior announcements and the second one was a lyric video for the song ‘Silencing’.

What’s the right channel for your video footage?

The-Very-End-Facebook-Video-DIY-Blog

Facebook video upload incl. shop links.

You have a video? Hey, then upload it on Youtube. And what’s the thing with Facebook? They also have videos. Should we upload it on both channels? What’s the best thing to do? In the first place we did some research by looking to the big indie labels like Century Media, AFM or Nuclear Blast. During that time the new At The Gates album came out.

It was very interesting to follow the related promo activities of their label Century Media. It was noticeable, that all of the named labels currently focus on Youtube. The Century Media promo included a music video ad on Facebook with featured shop links. But neither the label fanpage nor the band’s fanpage included the music video into their Facebook video section. One reason for that could be Youtube’s monetization program. But that does not matter at the moment. We also decided to do it the same way and focused on Youtube.

Youtube vs. Facebook – One algorithm to rule them all

The Very End Facebook post

Preview of a Youtube video within a Facebook post.

When you try to post a Youtube video on Facebook you realize, that Facebook is not very user friendly by putting out Youtube content. For example there is no playable video within the Facebook stream and you are not allowed to connect Facebook shop links, if you just post a link to Youtube. Surely that’s because Facebook wants to  give their own video functions an edge against Youtube. Being a Google product YouTube is of course a competitor of Facebook.

At the end we left it at Youtube, linking to it from Facebook, Twitter, G+ and our website plus using some Facebook ads for promoting the Facebook post. Looking back this has not been the optimal scenario. We’re going to try something else with the next video, that will be released soon.

Google the scared rabbit

Silencing Shocking Content

Adwords backend declaring ‘shocking content’.

We also wanted to us Google ads to promote the video within YouTube. With the teaser it already worked quite well. But as soon as we tried to start a campaign for the ‘Silencing’ lyric video we had to learn, that our video includes ‘shocking content’! WTF? Really? Ok there’s a swinging gallow’s rope in some scenes. But is it really that scary or even shocking? We don’t know. Ok, it’s for ads usage, but Facebook does not even care about it.

But we already made the same experience, when we tried to promote our ‘A hole in the sun‘ video on Google. When we asked, what parts of the video are that shocking, a Google team member answered “everything after second 25, where you show guns”. Ok?! That answer was interesting, when you take into account, that Google is an American company – so a company, whose HQ is located in a country with very so called “free” weapons law. But never mind. Let’s call it experiences.

More about the DIY experiment

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– Deutsche Version –

DIY-Experiment: Album-Promo mit Videos – Die Tücke steckt im Detail

Seit der DIY Veröffentlichung unserer VS. LIFE Vinyl-Edition machen wir täglich neue Erfahrungen. Es ist leicht, sich über Plattenfirmen oder Promo-Agenturen zu beschweren, die nicht genug für die eigene Band machen. Wer allerdings versucht, alles auf eigene Faust zu machen, muss bald feststellen, dass es eine große Herausforderung werden kann, das eigene Projekt erfolgreich werden zu lassen. Die Tücke steckt dabei im Detail.

The Very End - Silencing - Official lyric video

Lyric Video zu dem Song ‘Silencing’.

Nachdem die ersten organisatorischen Hürden genommen waren, haben wir die ersten Promo-Akivitäten gestartet. Nachdem die News auf der Website platziert waren, die Pressemeldung veröffentlicht war und die ersten Social-Media-Posts abgesetzt waren, wollten wir mit dem Einsatz von Videos einen Schritt weiter gehen.

Einige Monate zuvor hatten wir bereits Videomaterial produziert, mit dem die Vinyl-Veröffentlichung von VS. LIFE beworben werden sollte. Einige dieser Videos sind bereits online. Der erste Clip war unser Video-Teaser, der für die Vorankündigung eingesetzt wurde. Das zweite Video war das Lyric-Video zu dem Song ‘Silencing’.

Welcher Kanal eignet sich am besten für Video-Material?

The-Very-End-Facebook-Video-DIY-Blog

Facebook-Video-Upload inkl. Shop-Links.

Du hast ein Video? Hey, dann lade es doch auf YouTube hoch. Und was ist mit Facebook? Dort gibt es doch auch Videos. Sollten beide Netzwerke zum Einsatz kommen? Fragen über Fragen… Zunächst haben wir recherchiert, wie es die größeren Indie-Labels, wie Century Media, Nuclear Blast oder AFM handhaben. Genau zu dieser Zeit lief gerade die Promo zum neuen At-the-Gates-Album, so dass wir die Promo-Aktivitäten durch Century Media gut beobachten konnten.

Es war auffällig, dass fast alle Labels ausschließlich auf YouTube setzen. Die Century-Media-Promo beinhaltete zwar auch ein Facebook-Video inklusive Landingpage und angefügter Shop-Links. Aber weder die Label-Fanpage noch die Band-Fanpage hatten das Videomaterial im Videobereich ihrer Facebook-Auftritte hinterlegt. Ein Grund dafür könnte eventuell YouTubes Monetarisierungs-Programm sein. Hier haben Labels vermutlich eine Einnahmequelle für sich erschlossen, indem sie Bands zwingen, ihre Videos über den Label-Kanal zu veröffentlichen. Im Rahmen der DIY-Veröffentlichung bleibt uns diese Option demgegenüber weitgehend erhalten. Aber darauf wollen wir im Moment nicht weiter eingehen. Wir entschieden uns zunächst, es den Labels gleich zu tun und haben das Video nur auf Youtube veröffentlicht.

Youtube vs. Facebook – Ein Algorithmus, sie zu knechten

The Very End Facebook post

Vorschau des Youtube-Videos auf Facebook.

Wer versucht, ein Youtube-Video auf Facebook zu posten, stellt fest, dass Facebook dies seit einiger Zeit nicht mehr sehr ansehnlich ausspielt. Neben der Tatsache, dass kein abspielbares Video erzeugt wird, sind Optionen wie zusätzliche Shop-Links nicht ohne weiteres möglich, wenn Videos nicht auf Facebook hochgeladen werden. Mit Sicherheit liegt dies zum Teil daran, dass Facebook die eigenen Video-Funktionen gegenüber Youtube behaupten möchte. Youtube steht als Google-Produkt nämlich in Konkurrenz zu Facebook.

Letztendlich haben wir es trotzdem bei Youtube belassen und von Facebook, Twitter und G+ und unserer Internetseite dorthin verlinkt. Auf Facebook haben wir zudem ein wenig Mediabudget in die Hand genommen und auch Anzeigen geschaltet. Dies stellte sich alles in allem für uns aber noch nicht als das ideale Szenario heraus und wir werden bei dem nächsten Video einen anderen Ansatz ausprobieren.

Google das ängstliche Kaninchen

Silencing Shocking Content

Adwords Backend meldet ‘Schockierender Inhalt’.

Ursprünglich wollten wir auch innerhalb von YouTube etwas Geld in die Hand nehmen, um das Lyric-Videos zu promoten. Mit dem Teaser hatte das in der Vergangenheit bereits gut geklappt. Aber als wir versuchten, die Kampagne für das ‘Silencing’ Lyric-Video aufzusetzen, mussten wir feststellen, dass unser Video “zu schockierende Inhalte” für Google beinhaltete! WTF? Echt jetzt? Ok, es gibt Szenen mit einem schwingenden Galgenstrang. Aber ist das jetzt wirklich so furchteinflößend oder schockierend? Keine Ahnung. Zugegebenermaßen ist dies auf die Verwendung als Werbeträge bezogen, aber Facebook interessierte das zum Beispiel überhaupt nicht.

Dieselbe Erfahrung mussten wir übrigens schon einmal machen, als wir versuchten, unser A Hole In The Sun video auf Youtube zu bewerben. Als wir nachfragten, was genau so schockierend an dem Video sein soll, antwortete eine Google-Mitarbeiterin: “Alles ab Sekunde 25, wo Gewehre zu sehen sind”. Ok?! Diese Antwort war sehr interessant. Besonders, wenn man bedenkt, dass Google ein US-amerikanisches Unternehmen ist, dessen Hauptsitz in einem Land liegt, das äußerst fragwürdige Waffengesetze hat. Aber was soll’s. Nennen wir es Erfahrungen.

Mehr zum DIY-Experiment

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